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Referenzprojekt · Bahntechnik · ZfP / Ultraschall

Ultraschall-Hohlwellenprüfung (HPS): Automatisierte Präzision für höchste Bahn-Sicherheitsstandards

Automatisiertes Prüfsystem zur zerstörungsfreien Ultraschallprüfung von Radsatzwellen mit Längsbohrung: helixförmige Prüfbewegung, stabile Signalübertragung (Koppelmedium) und belastbare Datenflüsse – mit sicherer Detektion von Fehlern ab 0,5 mm.

Audit-sicherer Nachweis
0,5 mm Detektion
25–90 mm Bohrungs-Ø
Helix-Bewegung
CODESYS V3
WAGO 750-8204
CANopen
OPC UA
Toolless Sondenwechsel

PROJEKT-STECKBRIEF

Use Case UT-Prüfung von Radsatzwellen mit Längsbohrung (Oberflächenrisse, Längs- und Volumenfehler) mit automatisiertem Prüfführungskonzept.
Betriebsfokus Prüfsicherheit · Reproduzierbarkeit · stabile Kommunikation zwischen SPS, PC und Messsystem.
Integration Datenkommunikation über CANopen und OPC UA (projektspezifische Ausprägung je nach Systemlandschaft).
Sicherheitskritische Prüfung heißt: Im Zweifel muss nachvollziehbar sein, wie geprüft wurde. Dafür sind klare Zustände, stabile Kopplung und konsistente Daten entscheidend.

Herausforderung: Prüfsicherheit bei variierenden Bohrungen, Kopplung und komplexer Helix-Bewegung

Die Ultraschall-Hohlwellenprüfung ist sicherheitskritisch: Die Prüfbewegung muss lückenlos sein, die Signalübertragung stabil bleiben und die Daten zwischen Steuerung, Messsystem und PC konsistent fließen. In der Praxis entstehen genau hier die größten Risiken – operativ und in der Nachvollziehbarkeit.

Schwankende Signalqualität durch Kopplung (Koppelmedium)

In UT-Prüfprozessen entscheidet die Kopplung über verwertbare Signale: zu viel oder zu wenig Koppelmedium kann Prüfergebnisse verfälschen oder Nacharbeit verursachen. Eine stabile, kontrollierte Kopplung ist daher ein zentraler Qualitätsfaktor.

Synchronisations-Fehler bei der Helix-Bewegung

Rotations- und Vorschubbewegung müssen millimetergenau synchronisiert werden. Wenn die Helix nicht sauber geführt wird, entstehen potenzielle Blindbereiche – mit Risiko für Prüfsicherheit und Nachweisbarkeit.

Variierende Bohrungsdurchmesser (25–90 mm)

Unterschiedliche Bohrungsdurchmesser und Geometrien erfordern robuste Prüfabläufe, klare Parametrierung und eine Bedienführung, die Varianten sicher handhabbar macht – ohne Trial-and-Error im Betrieb.

§ Haftungsrelevante Datenkonsistenz (SPS ↔ Messsystem ↔ PC)

In der Bahntechnik ist entscheidend, dass Prüf- und Statusdaten konsistent sind: Zustände, Messwerte und Ergebnisse müssen nachvollziehbar zusammenpassen – sonst steigt das Risiko in Abnahme, Audit und Betrieb.

Umsetzung: prüfsichere Helix-Führung, stabile Kopplung & Lifecycle-Upgrade der Steuerung

i4AE übernahm Engineering, Migration und Integration, damit die Prüfung reproduzierbar läuft und die Anlage langfristig wartbar bleibt. Entscheidend: robuste Bewegungs-/Zustandslogik, kontrollierte Kopplung und konsistente Datenkommunikation zwischen SPS, Messsystem und PC.

WAS WIR UMGESETZT HABEN

  • Helix-Bewegung synchronisiert (Rotation + Vorschub)

    Die Prüfbewegung wurde so geführt, dass Rotations- und Vorschubanteile sauber zusammenarbeiten – für lückenlose Abdeckung ohne Blindbereiche (prüfsicherer Ablauf, klare Zustände).

  • Stabilisierte Kopplung (Koppelmedium) & Pneumatikführung

    Kopplung und Ein-/Ausfahrmechanik wurden so abgestimmt, dass die Signalübertragung stabil bleibt – damit Prüfergebnisse reproduzierbar werden und Nacharbeit sinkt.

  • Integration von BLDC-Antrieb & Positionsrückführung (Encoder/Transmitter)

    Antrieb und Positionsrückführung wurden in die Steuerung integriert, um die Bewegungsführung sicher zu parametrieren und Diagnose/Zustände im Betrieb klar zu halten.

  • Datenkommunikation über CANopen & OPC UA (SPS ↔ Messsystem ↔ PC)

    Konsistente Datenflüsse und definierte Zustände sorgen dafür, dass Prüfergebnis, Status und Messdaten im Betrieb und im Audit logisch zusammenpassen.

  • Migration CODESYS V2 → V3 inkl. WebVisu-Anpassung

    Modernisierung der Steuerungssoftware und Bedienoberfläche auf CODESYS V3 – für bessere Wartbarkeit, geringeres Obsoleszenzrisiko und eine Grundlage für langfristige Weiterentwicklung.

Lifecycle Extension: Migration als Risiko- und Wartbarkeitsgewinn Eine saubere V2→V3 Migration ist mehr als ein Update: Sie reduziert Abhängigkeiten von veralteten Toolchains, erleichtert Wartung/Diagnose und schafft eine stabile Basis für zukünftige Anpassungen – projektspezifisch nach Anlagenumfeld.

TECHNOLOGIE-STACK

PLC / Controller
WAGO 750-8204
Engineering
CODESYS V3 (Migration von V2)
HMI
WebVisu (angepasst)
Kommunikation
CANopen · OPC UA

4 SCHRITTE – DAMIT ES PLANBAR BLEIBT

  • 1
    Analyse & Risiko-Check Prüfaufgabe, Varianten, Schnittstellen und Nachweis-Anforderungen klären.
  • 2
    Engineering Bewegungs-/Zustandslogik, Diagnose und Kopplungsführung sauber implementieren.
  • 3
    Migration & Integration CODESYS V2→V3, WebVisu-Anpassung, CANopen/OPC-UA Datenfluss konsistent aufbauen.
  • 4
    Test & Inbetriebnahme Funktions-/Sicherheitstests und Übergabe mit klarer Dokumentation (projektspezifisch).

Ergebnis: präzise Detektion, weniger Rüstzeit & Audit-sichere Nachvollziehbarkeit

Das System vereint präzise Ultraschallprüfung mit einer stabilen Bewegungsführung und konsistenter Datenkommunikation. Dadurch wird die Prüfung nicht nur „machbar“, sondern im Betrieb belastbar: reproduzierbare Abläufe, klare Diagnose und Ergebnisse, die sich nachvollziehbar begründen lassen.

Prüfsicherheit

Detektion von Fehlern ab 0,5 mm

Durch definierte Prüfbewegung, stabile Kopplung und klare Parametrierung wird eine präzise, wiederholbare Prüfung erreicht – geeignet für sicherheitskritische Bahntechnik-Anforderungen.

Verfügbarkeit

Toolless Sondenwechsel → reduzierte Rüstzeit

Werkzeugloser Sondenwechsel unterstützt schnelle Umrüstungen und reduziert Downtime. Damit bleibt die Anlage produktiv, auch wenn Varianten (z. B. Bohrungsdurchmesser) wechseln.

Nachweis

Konsistente Datenflüsse (SPS ↔ Messsystem ↔ PC)

CANopen und OPC UA sorgen für saubere Zustände und konsistente Daten – wichtig, damit Prüfergebnis und Status im Audit und in der Abnahme nachvollziehbar zusammenpassen.

Hinweis aus der Praxis: In der Bahntechnik zählt nicht nur, dass ein System misst – sondern dass es im Zweifel belegbar ist. Wenn Kopplung, Helix-Bewegung und Datenflüsse stabil geführt werden, wird Ultraschallprüfung im Betrieb audit-sicher und planbar.

Hüseyin Gevrek

Geschäftsführer · i4 Automation & Engineering GmbH

Technische Kenndaten – Zahlen, Schnittstellen und Prüfumfang

TECHNISCHE KÜNYE

Branche
Bahntechnik · ZfP (Ultraschall)
Prüfobjekt
Radsatzwelle mit Längsbohrung (Hohlwelle)
Prüfumfang
Oberflächenrisse · Längsfehler · Volumenfehler
Bohrungs-Ø
25–90 mm
Detektion
Fehler ab 0,5 mm (prüfaufgabenspezifisch)
Bewegung
Helixförmig: rotierend entlang der Achse (synchronisierte Rotation + Vorschub)
Controller
WAGO 750-8204
Engineering / HMI
CODESYS V3 · WebVisu (Migration von V2)
Protokolle
CANopen · OPC UA
Prüfzeit pro Welle
Optimiert nach Prozessanforderung (projektspezifisch)
Detailausprägung von Parametern, Datenformaten und Abnahmeumfang ist projektspezifisch.

WARUM DAS FUNKTIONIERT

Prüfsicherheit entsteht, wenn Bewegung, Kopplung und Datenkette zusammenpassen: eine sauber synchronisierte Helix-Führung, stabile Signalübertragung über das Koppelmedium und konsistente Zustände/Daten zwischen SPS, Messsystem und PC.

ERWEITERUNGEN (OPTIONAL)

  • Erweitertes Reporting: Export/Format nach IT-/QS-Prozess (projektspezifisch)
  • Traceability: Serien-/Chargenlogik und strukturierte Datensätze je Prüfling
  • Diagnosekonzept: tieferes Logging für Service & schnelle Fehleranalyse

PASSEND FÜR

  • ZfP-Anwendungen mit sicherheitskritischem Nachweisbedarf
  • Prüfanlagen mit komplexer Bewegungsführung (Rotation + Vorschub)
  • Retrofit-/Migration-Projekte mit Obsoleszenzrisiko in Steuerung/HMI

Planen Sie ein Ultraschall- oder Bahntechnik-Prüfsystem mit audit-sicherem Nachweis?

Wenn Detektionssicherheit, Kopplungsstabilität und Datenkonsistenz entscheidend sind, braucht es eine robuste Architektur: klare Zustände, saubere Schnittstellen und eine Lösung, die im Betrieb planbar bleibt. i4AE unterstützt von Analyse bis Inbetriebnahme – projektspezifisch und ohne unnötige Komplexität.

  • Prüfsicherheit & Nachweis
  • Retrofit/Migration ohne Chaos
  • Stabile Schnittstellen (CANopen/OPC UA)

NÄCHSTER SCHRITT

Schicken Sie 2–3 Infos (Prüfaufgabe, Varianten, Schnittstellen). Sie erhalten eine erste technische Einschätzung – in der Regel innerhalb von 24h (werktags).

Rückmeldung i. d. R. innerhalb von 24h (werktags). Falls es dringend ist, schreiben Sie kurz „dringend“ in Ihre Nachricht.