i4AE GmbH – CODESYS und TIA Portal Experte | aus Berlin

Referenzprojekt · Bahntechnik · i4AE GmbH (Berlin)

Automatisierte Ringfeder-Prüfanlage für sicherheitskritische Bahntechnik

Vollautomatisierte Montage- und Prüfanlage für Ringfederpakete in Zug- und Stoßeinrichtungen – mit reproduzierbarer Kraft-Weg-Messung bis 1500 kN, klarer Zustandslogik und archivierten Prüfdaten für nachvollziehbare Qualitätssicherung.

Normgerechte Prüfung
1500 kN Prüfkraft
Siemens S7-1500
WinCC HMI
OPC UA
QA-Proof Daten

PROJEKT-STECKBRIEF

Use Case Automatisierte Montage und Prüfung von Ringfederpaketen für Zug- und Stoßeinrichtungen
Fokus Prüfsicherheit · Reproduzierbarkeit · haftungsrelevante Nachvollziehbarkeit
Technologien Siemens TIA Portal · S7-1500 · WinCC · Hydraulikprüfstand · OPC UA
Sie planen ein ähnliches Prüf- oder Bahntechnik-System? Beschreiben Sie kurz Ihre Ausgangslage – wir geben eine erste technische Einschätzung.

Herausforderung: Prüfsicherheit, Reproduzierbarkeit & Haftungsrisiko in der Ringfederprüfung

In sicherheitskritischer Bahntechnik reicht „ungefähr passend“ nicht aus: Prüfabläufe müssen stabil, nachvollziehbar und wiederholgenau sein. Wenn Daten, Kalibrierung oder Bedienführung nicht sauber gelöst sind, steigt das Risiko im Betrieb – technisch und rechtlich.

! Messabweichungen bei hohen Kräften

Bei hohen Prüflasten wirken sich Sensorik, Reibung, Toleranzen und nichtlineare Effekte direkt auf die Kraft-Weg-Kurve aus. Ohne robuste Kompensation entstehen Abweichungen, die später schwer begründbar sind.

Unklare Kalibrierung & fehlende Nachvollziehbarkeit

Wenn Kalibrierpunkte, Referenzmessungen und Parameter nicht strukturiert verwaltet werden, wird Qualitätssicherung zur Diskussion – statt zu einem prüfbaren Prozess.

Bruch zwischen SPS, HMI & PC-Prüfsoftware

Instabile Datenflüsse und uneinheitliche Zustände zwischen Steuerung, Bedienung und PC-Software führen zu Zeitverlust, Nacharbeit und unsicherer Diagnose im Fehlerfall.

§ Haftungsrisiken durch mangelhafte Daten

In der Bahntechnik muss im Zweifel nachvollziehbar sein, was geprüft wurde und warum ein Ergebnis als „i. O.“ bewertet wurde. Unvollständige oder schwer prüfbare Daten erhöhen das Risiko in Abnahme und Betrieb.

Lösung: stabile Prüflogik, klare Bedienführung & belastbare Daten – für Betrieb und Audit

i4AE entwickelte die komplette SPS- und Visualisierungslogik sowie die Datenintegration, damit Prüfkraft und Weg reproduzierbar geführt, Ergebnisse nachvollziehbar bewertet und Prüf-/Statusdaten stabil ausgetauscht werden können.

WAS WIR UMGESETZT HABEN

  • Betriebsmodi mit klarer Zustandslogik (Prüfen · Drücken · Montieren · Einrichten)

    Definierte Zustände und saubere Übergänge verhindern „Grauzonen“ im Ablauf – wichtig für stabile Prozesse, schnelle Diagnose und sichere Bedienung im Alltag.

  • Hydraulik- und Sensorikführung für präzise Kraft- und Wegprofile

    Die Steuerung führt Kraft und Weg reproduzierbar und stellt Prozess- sowie Messdaten strukturiert dar – als Basis für eine belastbare Bewertung der Kraft-Weg-Kurve.

  • HMI mit Justiermodus für Referenzmessungen & Kalibrierpunkte

    Referenzmessungen, Kalibrierpunkte und Parameter werden über das HMI verwaltet – damit Einstellungen nachvollziehbar bleiben und im Betrieb reproduzierbar angewendet werden können.

  • OPC UA: Echtzeit-Datenaustausch zwischen SPS, HMI und PC-Prüfsoftware

    Stabile Schnittstellen sorgen dafür, dass Mess- und Statusdaten konsistent sind – für klare Zustände, nachvollziehbare Prüfberichte und weniger Integrationsreibung.

Unfair Advantage: komplexe Algorithmen direkt auf der Steuerungsebene Eine nichtlineare Regressionsanalyse wurde direkt in der SPS implementiert, um Messabweichungen mathematisch zu kompensieren und Kraft-Weg-Kurven zu kalibrieren – ohne zusätzliche externe „Black-Box“-Abhängigkeiten.

TECHNOLOGIE-STACK

SPS
Siemens S7-1500
Engineering
Siemens TIA Portal (FUP / SCL / Graph)
HMI
WinCC (HMI) · Datenanzeige & Archivierung
Integration
OPC UA · PC-basierte Prüfsoftware

4 SCHRITTE – DAMIT ES PLANBAR BLEIBT

  • 1
    Analyse Use Case, Schnittstellen, Prüfablauf, Risiken und Abnahme-/Dokumentationsanforderungen klären.
  • 2
    Engineering SPS-/HMI-Architektur, Zustandslogik, Diagnose und Datenstruktur sauber implementieren.
  • 3
    Kalibrierung & Test Referenzmessungen, Parameterverwaltung und Kompensation so aufbauen, dass Ergebnisse reproduzierbar sind.
  • 4
    Inbetriebnahme & Übergabe Feinjustierung im Betrieb, saubere Dokumentation, Backup-Stand und klare Zuständigkeiten.

Ergebnis: belastbare Prüfung, klare Bedienung & Daten, die im Audit standhalten

Die Anlage wurde getestet, dokumentiert und in Betrieb genommen. Entscheidend ist dabei nicht nur die Prüfkraft, sondern ein Prozess, der im Alltag stabil läuft: mit nachvollziehbaren Prüfdaten, klarer Diagnose und reduzierter Fehleranfälligkeit in der Bedienung.

Prüfqualität

Reproduzierbare Kraft-Weg-Ergebnisse

Strukturierte Ablauflogik, definierte Zustände und kalibrierbare Kurven sorgen für konsistente Ergebnisse – als Basis für Qualitätssicherung und vergleichbare Prüfungen.

Nachweis

Archivierte Prüfdaten (QA-Proof)

Mess- und Statusdaten werden dargestellt und archiviert – damit im Audit und in der Abnahme nachvollziehbar bleibt, was geprüft wurde und wie Zustände bewertet wurden.

Betrieb
👤

Reduzierung von Fehlbedienungen

Klare HMI-Führung, eindeutige Modi und ein Justiermodus für Referenzen/Kalibrierpunkte reduzieren „Trial-and-Error“ und schützen Anlage sowie Prüfablauf im täglichen Betrieb.

Hinweis aus der Praxis: In sicherheitskritischer Prüftechnik zählt nicht nur die Kraft, sondern die Nachvollziehbarkeit. Wenn Referenzmessungen, Kalibrierpunkte und Zustände sauber geführt werden, wird Qualitätssicherung im Betrieb belastbar – und Diskussionen in Abnahme/Audit werden weniger.

Hüseyin Gevrek

Geschäftsführer · i4 Automation & Engineering GmbH

Technische Kenndaten – kompakt und prüfbar

TECHNISCHE KÜNYE

Branche
Bahntechnik · Zug- und Stoßeinrichtungen
Use Case
Automatisierte Montage und Prüfung von Ringfederpaketen inkl. Kraft-Weg-Auswertung
Prüfkraft
Hydraulikprüfeinrichtung bis 1500 kN
Betriebsmodi
Prüfen · Drücken · Montieren · Einrichten (HMI-wählbar)
Steuerung
Siemens S7-1500 · TIA Portal (FUP / SCL / Graph)
HMI & Daten
WinCC HMI · Anzeige & Archivierung von Prozess- und Messdaten
Integration
OPC UA · Echtzeit-Austausch mit PC-basierter Prüfsoftware
Kalibrierung
Justiermodus im HMI · Verwaltung von Referenzmessungen, Kalibrierpunkten & Koeffizienten
Details zu Schnittstellen, Sicherheitsfunktionen und Abnahmeumfang sind projektspezifisch.

WARUM DIESE ARCHITEKTUR

In der Bahntechnik zählt nicht nur Funktion, sondern Nachvollziehbarkeit: klare Zustände, konsistente Datenflüsse und eine Kalibrierung, die im Betrieb reproduzierbar bleibt. Genau darauf ist die Lösung ausgelegt.

ERWEITERUNGEN (OPTIONAL)

  • Erweiterte Traceability: strukturierte Prüfberichte/Exports je nach IT-Landschaft
  • Alarm- & Diagnosekonzept: tieferes Störungslogging für Service-Teams
  • Integration weiterer Systeme: z. B. über OPC UA Gateways oder projektspezifische APIs

PASSEND FÜR

  • Prüfstände mit hohen Kräften und Anforderungen an Reproduzierbarkeit
  • Systeme mit PC-Prüfsoftware, bei denen Datenkonsistenz kritisch ist
  • Umgebungen mit Audit-/Abnahmefokus und dokumentationspflichtigen Prozessen

Planen Sie ein sicherheitskritisches Prüf- oder Bahntechnik-System?

Wenn Prüfkraft, Kalibrierung und Datenqualität haftungsrelevant sind, braucht es klare Zustände, stabile Schnittstellen und eine Lösung, die im Betrieb und im Audit standhält. i4AE unterstützt von der technischen Analyse bis zur Inbetriebnahme – projektspezifisch und ohne unnötige Komplexität.

  • Risiko-Check statt Buzzwords
  • Klare Zustände & Diagnose
  • Nachvollziehbare Daten (QA-Proof)

NÄCHSTER SCHRITT

Senden Sie 2–3 Informationen (Prüfkraft, Schnittstellen, Ziel). Sie erhalten eine erste technische Einschätzung – in der Regel innerhalb von 24h (werktags).

Rückmeldung i. d. R. innerhalb von 24h (werktags). Falls es dringend ist, schreiben Sie kurz „dringend“ in Ihre Nachricht.