i4AE GmbH – CODESYS und TIA Portal Experte | aus Berlin

  • Hydraulikfrei
  • CAN / CANopen
  • Motion Control
  • Clean & Quiet

Elektrische Schiffsstabilisierung: Maximale Ruhe an Bord durch intelligente Regelung.

Hydraulikfrei, leise und energieeffizient: Regelungs- und Antriebskonzept zur Roll-Dämpfung – mit Drive Based Control und projektspezifischer Energiefluss-/Rekuperationslogik.

  • Weniger Wartungsaufwand durch hydraulikfreie Architektur – kein Öl, weniger typische Leckage-Risiken.
  • Ruhigeres Verhalten durch präzise Regelung und saubere Rampen – abgestimmt auf das System.
  • Robuste Integration über CAN/CANopen; J1939 projektspezifisch, Monitoring optional via Modbus.
  • Energiefluss unter Kontrolle: Rekuperation/Braking-Strategie projektspezifisch zur Netz- und Systemschonung.

Rückmeldung in der Regel innerhalb von 24h. Technische Auslegung und Schnittstellen sind projektspezifisch.

Herausforderungen

Marine-Betrieb ist konservativ – und genau deshalb zählt „sauber & wartbar“ mehr als „neu“.

Stabilisierung ist kein Luxus-Thema: Sie beeinflusst Komfort, Betriebssicherheit und Wartung. Viele Systeme sind historisch hydraulisch geprägt – mit typischen Nebenwirkungen. Elektrisch wird dann attraktiv, wenn es robust integriert, leise arbeitet und Lastspitzen sauber beherrscht.

Wartungsintensive Hydraulik

Öl, Dichtungen, Schläuche: Hydraulik bedeutet oft Leckage-Risiko, geräuschintensive Aggregate und schwer planbare Wartung. Gerade im Yacht- und Behördenumfeld ist „clean & quiet“ ein echter Faktor.

Unkontrollierte Lastspitzen

Schnelle Stellbewegungen können harte Leistungswechsel erzeugen. Ohne saubere Regelung leidet das Bordnetz: Generatoren, DC-Link und Schutzkonzepte werden unnötig belastet.

Geräusch & Komfortanforderungen

Auf Yachten und sensiblen Einsatzschiffen zählen geräuscharmer Betrieb und sauberes dynamisches Verhalten. „Ruckeln“ oder harte Rampen sind im Alltag sofort spürbar.

Integration in vorhandene Steuerung

Marine-Systeme sprechen häufig über CAN/CANopen (J1939 projektspezifisch). Ohne saubere Schnittstellenstrategie wird die Integration unnötig komplex – besonders bei Retrofit-Projekten.

Lösung

Drive Based Control + Simulation: saubere Regelung, saubere Energieflüsse, saubere Integration.

Statt „Blackbox“ liefern wir Engineering: Motion Control auf Antriebs-/Regler-Ebene, validiert über Simulation, und integriert über marine-typische Feldkommunikation. Rekuperation wird nicht dem Zufall überlassen – sie wird projektspezifisch geführt.

Was i4AE umgesetzt hat

  • SIM

    Digitaler Zwilling & Simulation für Seegang-/Lastfälle: Regellogik vor dem Test auf dem Schiff überprüft und iteriert (projektspezifisch).

  • CTRL

    Motion Control / Drive Based Control: stabile Roll-Dämpfung mit sanften Rampen, abgestimmt auf Mechanik, Sensorik und Antrieb.

  • ENER

    Energieflussregelung & Rekuperation: Strategie für Generatorbetrieb beim Rücklauf – z. B. DC-Link Rückspeisung oder Bremswiderstand, projektspezifisch.

  • BUS

    CAN / CANopen als Backbone (J1939 projektspezifisch): robuste Integration in bestehende Bordarchitektur, Monitoring optional.

  • DOC

    Dokumentation & Test: Parametrierung, Grenzwerte, Zustände und Servicepunkte nachvollziehbar für Betrieb und Werft.

Tech Stack (Marine-tauglich)

  • CAN Backbone
  • CANopen Drive Control
  • J1939 projektspez.
  • Modbus optional
  • Simulation / Twin

Fokus auf robuste Kommunikation, wartbare Parametrierung und eine klar definierte Rekuperationsstrategie – abhängig vom Bordnetz.

In 4 Schritten zur stabilen Regelung

  1. 1
    Analyse Einsatzprofil, Seegang-Szenarien, Bordnetz & Schnittstellen aufnehmen.
  2. 2
    Simulation Lastfälle modellieren, Reglerlogik iterieren, Grenzwerte definieren (projektspezifisch).
  3. 3
    Implementierung Drive/Motion Control umsetzen, Energiefluss-/Rekuperationspfad sauber führen.
  4. 4
    Test & Übergabe Inbetriebnahme, Parametrierung, Tests, Dokumentation und Servicekonzept.

Ergebnis

Modern, sauber, leise – und im Betrieb besser planbar als wartungsintensive Hydraulik.

Das Ziel war nicht „maximal neu“, sondern maximal sinnvoll: ruhiges Regelverhalten, weniger typische Hydraulik-Themen und eine Energieflussstrategie, die das Bordnetz schont. Konkrete Werte hängen vom Schiff und Einsatzprofil ab.

Geräuschloser Betrieb

Die elektrische Lösung unterstützt ruhige Stellbewegungen und sanfte Rampen. Das wirkt sich positiv auf Komfort und subjektive Qualität an Bord aus – besonders in sensiblen Umfeldern.

Motion Control Soft Ramps

Keine Leckagegefahr

Hydraulikfrei heißt: kein Öl als Betriebsmedium im System. Das reduziert typische Leckage- und Reinigungsrisiken und unterstützt ein „clean“-Betriebskonzept.

Hydraulikfrei Clean Marine

Reduzierter Verschleiß

Kontrollierte Energieflüsse (inkl. Rekuperationsstrategie) und abgestimmte Rampen reduzieren unnötige Belastung für Mechanik und Antrieb – abhängig vom Systemdesign.

Rekuperation Bordnetzschonung
CEO-/Werft-Perspektive

Elektrisch wird dann zur richtigen Entscheidung, wenn es wartbar, leise und integrationsfähig ist. Genau deshalb setzen wir auf Simulation vor Ort-Tests, CAN-basierte Integration und eine klar definierte Energieflusslogik.

Technische Daten

Kommunikation & Energiepfad: CAN-basiert, drive-nah – Monitoring optional.

Marine-Projekte leben von klaren Schnittstellen und einem sauberen Energiepfad. Deshalb: CAN/CANopen als Backbone, Rekuperationspfad projektspezifisch definiert und dokumentiert. Monitoring/Visualisierung kann optional darüber hinaus ergänzt werden.

Technische Kenndaten (Übersicht)

Anwendung
Elektro-Schiffsstabilisator (Roll-Dämpfung) – Entwicklung & Integration
Regelung
Motion Control / Drive Based Control mit abgestimmten Rampen & Parametern
Kommunikation
CAN / CANopen als Standard (J1939 projektspezifisch)
Energiefluss
Rekuperation / Bremsstrategie: z. B. DC-Link Rückspeisung oder Bremswiderstand (projektspezifisch)
Monitoring
Optional (z. B. Modbus/Ethernet) für Visualisierung, Logging, Diagnose
Dokumentation
Parameter, Zustände, Grenzwerte, Servicepunkte & Testfälle nachvollziehbar beschrieben
Warum CAN/CANopen?

Weil es im Marine-Umfeld für Antriebe/Controller etabliert ist: robust, vorhersehbar, gut integrierbar.

Warum Energiepfad?

Beim Rücklauf kann der Motor generatorisch wirken. Eine definierte Strategie schützt Bordnetz und Komponenten.

Nächster Schritt

Wollen Sie von Hydraulik auf Elektrisch umrüsten oder ein neues System entwickeln?

Wir prüfen strukturiert: Mechanik & Antrieb, CAN/CANopen-Integration und den Energiepfad (Rekuperation/Braking) – damit das Ergebnis im Marine-Alltag sauber, leise und wartbar funktioniert.

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Rückmeldung in der Regel innerhalb von 24h. Auslegung, Leistung und Schnittstellen sind projektspezifisch.