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Referenzprojekt · Heizkraftwerk · Reinigungssysteme

Heizkraftwerk-Reinigungssysteme: automatisierte Sequenzsteuerung für maximale Kesseleffizienz

Robust, nachvollziehbar und leitwartenfähig: Siemens PCS 7 / S7-basierte Reinigungszyklen mit klaren Interlocks – damit Verschmutzung keine versteckten Kosten wird und der Betrieb auch in konservativen Anlagenumgebungen sicher bleibt.

  • Robustheit
  • Verfügbarkeit
  • Interlocks
  • DCS-Integration (PCS 7)
  • S7/PCS 7
  • Profibus/Profinet (projektspezifisch)
  • ATEX (optional)

Herausforderung: Verschmutzung, versteckte Effizienzverluste & Sicherheitsrisiken im Betrieb

In Heizkraftwerken ist Reinigung kein „Nice-to-have“: Sie beeinflusst Wärmeübertragung, Brennstoffverbrauch und Verfügbarkeit. Wenn Sequenzen nicht reproduzierbar laufen oder Verriegelungen fehlen, entstehen versteckte Kosten und unnötige Risiken – besonders unter Leitwarten-Druck.

Verschmutzungsbedingte Verluste

Unregelmäßige oder unpassende Zyklen senken die Wärmeübertragung – das kann Effizienz und Brennstoffbedarf negativ beeinflussen (anlagenspezifisch).

Sequenzsteuerung ohne klare Zustände

Wenn Timing, Freigaben und Rückmeldungen nicht sauber modelliert sind, wird Betrieb zur Einzelfallarbeit – mit erhöhtem Risiko bei Störungen.

Fehlende Verriegelungen (Interlocks)

Falsche Schaltfolgen zur falschen Zeit können Anlagenkomponenten belasten. Interlocks verhindern kritische Bedienfehler softwareseitig – je nach Prozess.

DCS-/Leitwarten-Transparenz fehlt

Ohne klare Meldungen, Zustände und Diagnose in der Leitwarte (PCS 7) verlängert sich die Fehleranalyse – und Wartungsfenster werden knapp.

Lösung: robuste Sequenzsteuerung, sichere Interlocks & transparente Leitwarten-Integration

Der Fokus lag auf „Kraftwerkslogik“: reproduzierbare Abläufe, klare Freigaben und eine Umsetzung, die in konservativen Anlagenumgebungen wartbar bleibt. Reinigung wird so von einem operativen Risiko zu einem Effizienzhebel – mit sauberer Bedienung und Diagnose in der Leitwarte (PCS 7).

WAS WIR UMGESETZT HABEN

  • Automatisierte Reinigungssequenzen (PCS 7/S7)

    Sequenzsteuerung so aufgebaut, dass Zyklen reproduzierbar laufen und Zustände im Betrieb eindeutig sind – je nach Anlagenlayout.

  • Sichere Verriegelungen (Interlocks) & Freigaben

    Softwareseitige Schutzlogik gegen kritische Schaltfolgen: Freigaben, Rückmeldungen und sichere Übergänge – prozessabhängig.

  • Nahtlose DCS-Integration in der Leitwarte

    Bedienung, Status und Alarme transparent in PCS 7 abbilden – damit Betrieb und Instandhaltung mit klarer Datenlage entscheiden können.

  • Flexible Rezepturverwaltung (projektspezifisch)

    Reinigungsprogramme je nach Betriebszustand/Brennstoffart parametrierbar – ohne jedes Mal Engineering neu aufzusetzen.

  • Feldgeräte sauber angebunden (Profibus/Profinet)

    Ventile, Antriebe und Rückmeldungen strukturiert integriert; Schnittstellen/Topologie abhängig von der Anlage und Bestandssystemen.

TECHNOLOGIE-STACK

DCS / Leitwarte

Siemens PCS 7

PLC / Peripherie

Siemens S7

Feldbus / Netzwerk

Profibus DP · Profinet

Safety-Logik

Interlocks · Freigaben

VORGEHEN IN 4 SCHRITTEN

Analyse

Ist-Prozess, Feldgeräte, Verriegelungen und Leitwarten-Bedienbild aufnehmen – Ziel: robuste Abläufe und klare Zustände.

Engineering

Sequenzen, Interlocks, Betriebsarten und Rezepturen modellieren – strukturiert, dokumentierbar und wartungsfreundlich.

Integration & Tests

Feldanbindung (Profibus/Profinet) prüfen, DCS-Integration in PCS 7 umsetzen und schrittweise testen – abgestimmt auf Wartungsfenster.

Übergabe & Betrieb

Dokumentation, Parameter-Übergabe und klare Diagnose-/Alarmstruktur – damit Betrieb und Instandhaltung sicher entscheiden können.

Ergebnis: planbarer Betrieb, bessere Diagnose & stabilere Kesselleistung

Entscheider brauchen Klarheit: Läuft die Reinigung reproduzierbar? Sind Zustände in der Leitwarte eindeutig? Und greifen Interlocks im richtigen Moment? Genau darauf wurde die Automatisierung ausgelegt – für den realen Betrieb, nicht nur für den Testlauf.

EFFIZIENZ

Stabilere Kesseleffizienz

Reinigungszyklen laufen reproduzierbar und adressieren Verschmutzung gezielt – das unterstützt eine stabile Wärmeübertragung (anlagenspezifisch).

WARTUNG

Reduzierte Wartungsaufwände

Klare Sequenzen, saubere Schnittstellen und nachvollziehbare Zustände helfen, Störungen schneller einzugrenzen und Wartungsfenster besser zu nutzen.

SICHERHEIT

Sicherheitsgerichtete Logik

Interlocks und definierte Freigaben schützen Anlage und Personal: Bei kritischen Bedingungen geht das System in einen sicheren Zustand (prozessabhängig).

Praxisfokus: In konservativen Kraftwerksumgebungen zählt Wartbarkeit. Deshalb sind Zustände, Verriegelungen und Bedienwege so aufgebaut, dass Betrieb und Instandhaltung Entscheidungen schnell und nachvollziehbar treffen können – mit sauberer Leitwarten-Transparenz (PCS 7).

Technische Kenndaten (Kurzüberblick)

Für technische Entscheider, die schnell bewerten müssen: die wichtigsten Komponenten, Schnittstellen und Betriebsaspekte der Reinigungssystem-Automatisierung im Überblick – ohne Marketingfloskeln.

Applikation
Reinigungssysteme im Heizkraftwerk (Sequenzen, Freigaben, Rückmeldungen)
DCS / Leitwarte
Siemens PCS 7 (Bedienung, Status, Alarme, Diagnose)
Steuerung / PLC
Siemens S7 (Peripherie, Sequenzlogik, Feldanbindung)
Feldgeräte
Ventile · Antriebe/Motoren · Sensorik/Rückmeldungen (projektspezifisch)
Netzwerk / Protokoll
Profibus DP · Profinet (Topologie abhängig von Bestandssystemen)
Sicherheitslogik
Interlocks · definierte Freigaben · sichere Übergänge (prozessabhängig)
Bedienkonzept
Leitwartenfähig, klarer Zustands-/Meldemodus, wartungsfreundliche Diagnose
Rezeptur / Parameter
Reinigungsprogramme parametrierbar (projektspezifisch, z. B. je nach Betriebszustand)
Optionen
Erweiterte Diagnose-/Meldestruktur · zusätzliche Sequenzen · Reporting/Trend (nach Bedarf)

WARUM DAS RELEVANT IST

Eine robuste Sequenz- und Interlock-Logik reduziert Betriebsrisiken und macht Wartung planbarer. Gleichzeitig wird Reinigung als Effizienzfaktor beherrschbar – weil Zustände und Freigaben nachvollziehbar sind.

Verfügbarkeit & Sicherheit

TYPISCHE ERWEITERUNGEN

  • Zusätzliche Reinigungsprogramme/Sequenzen (z. B. Betriebsarten, Wartungsmodus)
  • Feinere Parametrierung/Rezepturen für unterschiedliche Betriebszustände (projektspezifisch)
  • Erweiterte Diagnose & Alarm-Qualität in PCS 7 (Ursache/Wirkung)
  • Trend-/Reporting-Bausteine für Betrieb & Instandhaltung (nach Bedarf)

PASSEND FÜR

Betreiber, die robuste, leitwartenfähige Reinigungssysteme benötigen – mit klarer Interlock-Logik und wartbarer Struktur, z. B. in Müllverbrennung, Biomasse- oder kohlebasierten Anlagen (je nach Standort und Prozess).

Reinigungssysteme im Heizkraftwerk modernisieren – mit robuster Logik und klaren Interlocks

Beschreiben Sie kurz Ihre Ausgangslage (DCS/PCS 7, S7-Peripherie, Feldgeräte, aktuelle Störungen oder Wartungsziele). Wir geben eine erste technische Einschätzung und schlagen ein Vorgehen vor, das zur Leitwarte und zu Ihren Wartungsfenstern passt (projektspezifisch).

Fokus Verfügbarkeit Interlocks & Freigaben Leitwartenfähig (PCS 7)
Rückmeldung in der Regel innerhalb von 24h (werktags).