Keramik-Fassaden-Anlage: automatisierte Linienführung für rissfreies Handling & hohe Taktzahlen
„Sensitive Power“ für großformatige Keramik: schonendes Produkthandling der Grünlinge, synchronisierte Bewegungsabläufe und ein klarer Materialfluss – damit Ausschuss sinkt und Formatwechsel im Betrieb planbar bleiben (projektspezifisch).
- Schonendes Handling
- Grünling-Transfer
- PLC-basierte Motion Control
- Synchronisierte Antriebstechnik
- Rezepturen für Formate (projektspezifisch)
- Chargentransparenz (projektspezifisch)
Herausforderung: Green-Body-Bruch, Ausschuss & Zeitverlust bei Formatwechseln
Keramik-Fassaden verbinden zwei Extreme: großformatige, schwere Bauteile – und zugleich ein empfindlicher Zustand vor dem Brand. Die kritische Zone liegt häufig im Produkthandling der Grünlinge (insbesondere an Transferpunkten nach der Trocknung). Genau dort entscheiden sauberer Materialfluss und Bewegungsqualität über Ausschuss und Taktstabilität.
Hohe Bruchrate (Green Body)
Risse/Abplatzungen entstehen oft nicht in der Formgebung, sondern beim Transfer. Schonendes Handling reduziert Belastungsspitzen (prozessabhängig).
Inhomogener Materialfluss
Wenn Übergaben nicht sauber synchronisiert sind, entstehen Staus, Nachsetzen oder „Stop-and-go“ – ein Risiko für Takt und Qualität.
Zeitintensiver Formatwechsel
Ohne klare Parametrierung wird Umrüsten zur manuellen Einzelfallarbeit. Rüstzeiten steigen, und die Linie verliert Planbarkeit.
Fehlende Prozess-Transparenz
Wenn Zustände, Parameter und Ursachen nicht klar sind, wird die Störungsanalyse langsam – und Ausschuss wird erst „zu spät“ sichtbar.
Lösung: synchronisierte Bewegungen für rissarmes Handling – plus Rezepturen für schnelle Formatwechsel
Der Kern war „Sensitive Power“ im Materialfluss: Bewegungsprofile und Übergaben so auslegen, dass großformatige Grünlinge schonend transportiert werden – ohne unnötiges Stop-and-go. Gleichzeitig wurden Formatwechsel über parametrierbare Rezepte vorbereitet, damit Umrüsten weniger abhängig von Einzelwissen bleibt (projektspezifisch).
WAS WIR UMGESETZT HABEN
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Schonendes Produkthandling an Transferpunkten
Übergaben (u. a. nach der Trocknung) mit ruhigen Bewegungsprofilen und klaren Zuständen abgesichert – zur Reduktion von Belastungsspitzen.
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PLC-basierte Motion Control (projektspezifisch)
Motion-Logik im Steuerungssystem: koordinierte X/Y/Z-Abläufe und sanfte Beschleunigungs-/Bremsrampen – passend zu Gewicht und Geometrie.
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Synchronisierte Antriebstechnik & Materialfluss
Antriebe, Fördertechnik und Handlingachsen zeitlich synchronisiert – damit Übergaben reproduzierbar werden und die Linie taktstabil bleibt.
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Rezepturverwaltung für Formate (projektspezifisch)
Formatwechsel über Rezepte/Parameter vorbereiten: Setpoints, Bewegungsprofile und Übergabepunkte strukturiert – für planbares Umrüsten.
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Chargentransparenz statt Overpromise (projektspezifisch)
Chargen-/Prozessdaten so erfassen, dass Qualität und Ablauf nachvollziehbar bleiben – ohne „lückenlos“-Behauptungen.
TECHNOLOGIE-STACK
Steuerung
PLC (projektspezifisch)
Motion Control
PLC-basierte Motion-Control
Antriebe
Servo · Frequenzumrichter
Daten/Qualität
Chargendaten (projektspezifisch)
VORGEHEN IN 4 SCHRITTEN
Analyse der Transferpunkte
Handling-Zonen (u. a. nach der Trocknung) aufnehmen: Geometrie, Greifer, Takt, Belastung – Ziel: rissarmes Profil.
Engineering & Synchronisation
Bewegungsprofile, Übergabesequenzen und Zustandsmodell definieren – inkl. sauberen Freigaben und klarer Diagnose.
Rezepte für Formatwechsel
Parameter/Setpoints für Formate strukturieren, sodass Umrüsten planbar wird – abgestimmt auf Mechanik und Prozessfenster.
Tests, Inbetriebnahme & Übergabe
Schrittweise Tests im Betrieb, Dokumentation und Übergabe – damit Bedienung und Instandhaltung sicher arbeiten können.
Ergebnis: weniger Ausschuss, schnellere Formatwechsel und stabilere Prozessqualität
Entscheidend war nicht „mehr Geschwindigkeit“, sondern kontrollierte Bewegung: Schonendes Handling reduziert Bruchrisiken, Rezepturen machen Umrüsten planbarer, und klare Zustände verbessern die tägliche Störungsarbeit – ohne Overpromise und immer abhängig von Mechanik und Prozessfenstern.
Reduzierter Ausschuss
Riss- und Bruchrisiken bei Grünlingen sinken durch ruhige Übergaben und synchronisierte Achsen – besonders an kritischen Transferpunkten (projektspezifisch).
Schnellere Rüstzeiten
Formatwechsel werden über Rezepte/Parameter vorbereitet: Setpoints und Profile sind strukturiert, sodass Umrüsten weniger von Einzelfallwissen abhängt.
Konstantere Prozessführung
Stabilere Zustände, bessere Diagnose und Chargentransparenz unterstützen reproduzierbare Qualität – z. B. entlang der Trocknungs- und Handlingkette (projektspezifisch).
Praxisfokus: Bei großformatiger Keramik zählt „weiche“ Bewegung. Darum wurden Übergaben, Rampen und Synchronisation so aufgebaut, dass Bedienung und Instandhaltung belastbare Zustände bekommen – und Formatwechsel sauber über Parameter geführt werden (projektspezifisch).
Technische Kenndaten (Kurzüberblick)
Für technische Entscheider, die schnell bewerten müssen: die zentralen Bausteine für schonenden Materialfluss, Motion-Control und formatfähige Produktion – mit klaren Aussagen und ohne „Alleskönner“-Versprechen.
- Applikation
- Keramik-Fassaden-Produktion: Materialfluss/Handling von Grünlingen, Übergaben, Formatwechsel (projektspezifisch)
- Kritische Zone
- Transferpunkte (u. a. nach der Trocknung): rissarmes Handling und stabile Übergaben
- Motion / Handling
- PLC-basierte Motion-Control: koordinierte Achsen, Rampen, Übergabepunkte (projektspezifisch)
- Antriebstechnik
- Servo-Antriebe · Frequenzumrichter · synchronisierte Fördertechnik (projektspezifisch)
- Formatwechsel
- Rezepturverwaltung/Parameter: Setpoints, Profile, Übergaben als strukturierte Formatrezeptur (projektspezifisch)
- Prozessfenster
- Trocknung-/Handlingkette: Zustände, Freigaben, definierte Sequenzen zur Stabilisierung (prozessabhängig)
- Qualität/Transparenz
- Chargentransparenz: Parameter- und Chargenbezug für Nachvollziehbarkeit (projektspezifisch)
- Bedienung/Diagnose
- Klare Zustände und Meldelogik für schnelle Fehleranalyse und sichere Bedienwege
- Optionen
- Erweiterte Diagnose/Reporting · zusätzliche Formatrezepturen · Prozessdatenanbindung nach Bedarf
WARUM DAS WICHTIG IST
Großformatige Keramik verzeiht keine harten Übergaben. Schonendes Handling, saubere Synchronisation und klare Zustände reduzieren Bruchrisiken und stabilisieren die Linie – besonders rund um Formatwechsel und Transferpunkte.
Ausschuss & RüstzeitenTYPISCHE ERWEITERUNGEN
- Zusätzliche Formatrezepturen und Übergabeprofile (projektspezifisch)
- Feinere Parametrierung der Rampen/Bewegungsprofile für schwere Formate
- Erweiterte Diagnose: Ursachenlogik, Zonen-Status, Transfer-Überwachung
- Prozessdatenanbindung/Reporting für Chargen- und Qualitätsauswertung (nach Bedarf)
PASSEND FÜR
Linien mit empfindlichen, großformatigen Bauteilen und hohem Handling-Anteil – z. B. Baukeramik, Ziegelindustrie und Plattenfertigung. Besonders, wenn Ausschuss und Rüstzeiten die OEE dominieren.
Keramik-Fassaden-Produktion stabilisieren – mit „Sensitive Power“ im Handling
Senden Sie kurz Ihre Ausgangslage (Transferpunkte, Formate, Trocknungs-Übergaben, aktuelle Ausschuss- oder Rüstthemen). Wir geben eine erste technische Einschätzung und schlagen ein Vorgehen vor, das zur Mechanik und zu Ihren Prozessfenstern passt (projektspezifisch).