i4AE GmbH – CODESYS und TIA Portal Experte | aus Berlin

Referenzprojekt · Bahntechnik · ZfP (Ultraschall)

Ultraschall-Vollwellenprüfung: 360° Sicherheit durch hochpräzise Achssteuerung & Datenintegration

Vollautomatisches Prüfsystem für Vollwellen und Radsatzachsen: Siemens- und CODESYS-basierte Varianten, synchronisierte Bewegungen der Prüfkörper und robuste Schnittstellen – ausgelegt auf reproduzierbare Ergebnisse, kurze Prüfzyklen und audit-fähige Dokumentation (projektspezifisch nach Anlage und Prüfstrategie).

Volumenprüfung (Vollwelle) 360°-Abdeckung Heterogene Systemlandschaft CODESYS V2/V3 · WAGO Siemens S7-1500 · TIA Portal OPC UA · CANopen · Profinet SEW-Umrichter · synchrones Motion WinCC Unified / WebVisu EPLAN Electric P8

Fokus dieses Projekts: komplexe Geometrien (Vollwellen/Radsatzachsen) und durchgängiger Datenfluss zwischen SPS, PC-System und Messsoftware – damit Prüfprozesse im Betrieb nachvollziehbar bleiben.

Herausforderung: Vollwellen-Qualität sichern, ohne die Linie zu bremsen

In der Vollwellenprüfung entscheidet sich die Produktionsfähigkeit an Details: komplexe Geometrien, viele Achsen, mehrere Prüfköpfe und ein Datenfluss, der in jeder Variante stabil bleiben muss. Wenn Motion, Parametrierung und Kommunikation nicht sauber zusammenspielen, wird Qualitätssicherung zum Flaschenhals – mit Folgen für Stillstand, Nacharbeit und Audit-Diskussionen.

Taktzeit vs. Prüfsicherheit

Die Prüfung muss im Takt der Fertigung laufen. Wenn Zustandslogik, Parameterführung und Diagnose nicht konsequent standardisiert sind, wird Prüfen zur Bremse – mit direktem Einfluss auf OPEX und Lieferfähigkeit (prozessorientiert, anlagenabhängig).

Geometrische Komplexität

Variierende Durchmesser und Geometrien erfordern eine wiederholgenaue 360°-Abdeckung. Ohne präzise Achs-/Prüfkopf-Führung drohen Signalverluste, „Lücken“ in der Abdeckung und Diskussionen in QS, Abnahme und Audit.

Protokoll-Dschungel & Datenverlust-Risiko

Heterogene Steuerungs- und Systemwelten (z. B. WAGO/CODESYS und Siemens/TIA) plus mehrere Protokolle (CANopen/Profinet/OPC UA) erhöhen die Komplexität. Entscheidend ist ein Datenfluss, der robust, konsistent und nachvollziehbar bleibt – ohne „stille“ Fehler.

Achs-Synchronisation & Kollisionen

Mehrere Prüfköpfe (radial + axial) müssen kollisionssicher koordiniert werden. Ohne saubere Motion- und Zustandslogik drohen Sicherheits-Stops, eingeschränkte Prüfpfade oder unnötige Unterbrechungen im Dauerbetrieb.

Umsetzung: Hybrid-Architektur, synchrones Motion-Konzept & Traceability im Prüfprozess

i4AE hat die Automatisierung so umgesetzt, dass Vollwellenprüfung in der Praxis produktionsfähig bleibt: Achsen laufen synchron, Prüfzyklen sind reproduzierbar und der Datenfluss zwischen Steuerung, PC-System und Messsoftware ist nachvollziehbar – ohne unnötige Komplexität im Betrieb (projektspezifisch nach Anlage und IT/OT-Vorgaben).

Was wir umgesetzt haben

Heterogene Systemlandschaft: Siemens & CODESYS beherrschbar gemacht

Varianten auf unterschiedlichen Steuerungsplattformen (Siemens/TIA und WAGO/CODESYS) wurden so strukturiert, dass Bedienlogik, Diagnose und Erweiterungen konsistent bleiben – als Basis für langfristigen Investitionsschutz.

Synchrones Motion-Konzept: kollisionssichere Prüfkopf-Führung

Koordination mehrerer Prüfköpfe (radial + axial) mit synchronisierten Achsen und klarer Zustandslogik – für reproduzierbare Prüfpfade und weniger Stopps durch Grenz-/Sicherheitszustände (anlagenabhängig).

Automatisierte Prüfzyklen & Rezeptlogik (Migration-ready)

Automatische Abläufe, Parametrierung und Variantenführung wurden so aufgebaut, dass Umrüstungen und Erweiterungen planbar bleiben – projektspezifisch nach Baureihen/Geometrien und QS-Prozess.

Durchgängige Datenkette: SPS ↔ PC ↔ Messsoftware (Traceability-ready)

Definierte Datenübergabe und konsistente Zustände zwischen Steuerung, Prüf-/PC-System und Auswertung – als Grundlage für nachvollziehbare Protokolle, Audit-Fähigkeit und Integration in IT/OT-Strukturen.

Strategischer Fokus: Vollwellenprüfung wird erst dann „serientauglich“, wenn Motion, Bedienung und Datenkette harmonieren – damit Prüfzyklen minimiert werden können, ohne Prüfsicherheit und Nachweisbarkeit zu gefährden.

Technologie-Stack

PLC

Siemens S7-1500 / WAGO (CODESYS)

Drives / Motion

SEW-Umrichter / Motion-Integration

HMI

WinCC Unified / WebVisu

Kommunikation

OPC UA · CANopen · Profinet

PC-Integration

SPS ↔ PC-System ↔ Messsoftware

Engineering

TIA Portal / CODESYS · EPLAN P8

4 Schritte – damit Betrieb planbar bleibt

Anforderungs- & Linien-Analyse

Prüfumfang, Geometrien/Varianten, Köpfe/Achsen und Datennachweis (Traceability) klären.

Architektur & Motion-Konzept

Synchronisation, Kollisionsschutz, sichere Zustände sowie Rezept-/Bedienkonzept definieren.

Integration & Datenkette

Schnittstellen zwischen SPS, PC und Messsoftware implementieren (Protokolle projektspezifisch).

Tests, Inbetriebnahme & Übergabe

Abnahme-Tests, Schulung und Dokumentation – abgestimmt auf QS/IT-Prozesse (audit-ready).

Ergebnis: audit-ready Datenkette, planbarer Betrieb & maximale Detektionssicherheit

Die Vollwellenprüfung wurde so umgesetzt, dass Qualitätssicherung im Serienprozess nicht bremst: synchronisierte Achsen, klare Bedien-/Diagnosekonzepte und eine Datenkette, die Traceability pro Bauteil ermöglicht – abgestimmt auf Anlage, QS-Anforderungen und IT/OT-Vorgaben (projektspezifisch).

Detektion

Maximale Detektionssicherheit

Reproduzierbare Prüfpfade und konsistente Zustandslogik reduzieren Interpretationsspielräume im Betrieb – entscheidend für sicherheitskritische Anwendungen und belastbare Abnahmen.

Sicherheitskritisch · nachvollziehbar

Traceability

Durchgängige Datenkette (audit-ready)

Definierte Datenübergabe zwischen SPS, PC-System und Messsoftware ermöglicht Prüfdatenzugriff je Bauteil – mit projektspezifischen Formaten, Protokolltiefe und Abnahmeumfang.

OPC-UA/IT-OT · belegbar

Betrieb

Reduzierte Stillstandzeiten

Diagnosefreundliche Struktur, klare Meldetexte und geführte Zustände unterstützen schnelle Fehlereingrenzung – besonders im 24/7 Betrieb und bei variantenreichen Anlagen.

Servicefähig · 24/7-fokussiert

CEO-Notiz: In sicherheitskritischen Serienprozessen entscheidet nicht nur das Messergebnis, sondern die Reproduzierbarkeit im Dauerbetrieb. Wenn Motion, Bedienung und Datenkette sauber integriert sind, wird Qualitätssicherung zum Wettbewerbsvorteil – statt zum Bottleneck.

Hüseyin Gevrek

Geschäftsführer · i4 Automation & Engineering GmbH

Technische Kenndaten – Architektur, Motion und Datenfluss

Die folgende Übersicht fasst die Architektur dieser Vollwellen-Prüfanlage zusammen. Details wie Datenformate, Protokolltiefe und Abnahmeumfang werden in der Praxis projektspezifisch definiert – abhängig von Anlage, QS-Prozess und IT/OT-Richtlinien.

Technische Kenndaten
Branche
Bahntechnik · Serienfertigung · ZfP (Ultraschall)
Prüfobjekt
Vollwellen / Radsatzachsen (projektspezifische Geometrien)
Prüfstrategie
Volumenprüfung (Vollwelle) mit 360°-Abdeckung, reproduzierbaren Prüfpfaden und definierter Zustandsführung
Prüfköpfe
Mehrere Prüfköpfe (radial + axial), kollisionssicher koordiniert (anlagenabhängig)
Betrieb
Serienbetrieb / In-Line-Integration, auf planbare Prüfzyklen und Servicefähigkeit ausgelegt (anlagenabhängig)
Steuerung
Siemens S7-1500 und WAGO (CODESYS V2/V3) – je nach Anlagenvariante
HMI
WinCC Unified / WebVisu – klare Zustände, Rezeptführung und Diagnosekonzept
Drives / Motion
Motion-Integration mit Frequenzumrichtern (z. B. SEW) für synchrone Achsbewegungen
Kommunikation
Profinet · CANopen · OPC UA (Schnittstellen projektspezifisch nach IT/OT-Vorgaben)
PC/IT-Anbindung
SPS ↔ PC-System ↔ Messsoftware (Traceability-ready, Datenformate projektspezifisch)
Engineering
TIA Portal / CODESYS · EPLAN Electric P8 · strukturierte Dokumentation (audit-fähig)
Software-Migration-Ready
Architektur und Datenpunkte sind so strukturiert, dass Updates und Erweiterungen planbar bleiben (projektspezifisch).
Warum diese Architektur

In sicherheitskritischer Serienprüfung zählt Servicefähigkeit: eine durchgängige Architektur reduziert Schnittstellenbrüche und macht Diagnose schneller. In Kombination mit synchronem Motion-Konzept bleibt die Anlage im Takt – bei gleichzeitig audit-fähiger Nachvollziehbarkeit der Prüfdaten.

Erweiterungen (optional)
  • Erweitertes Traceability-Setup: digitale Prüfprotokolle / Datenpässe je Bauteil (Format projektspezifisch).
  • Varianten- & Rezeptmanagement: Baureihen-/Geometrie-Logik für schnelle Umstellungen (anlagenabhängig).
  • Remote-Diagnose & Logging: tieferes Zustands-/Event-Logging nach IT-Vorgaben (projektspezifisch).
Passend für
  • Serienfertigung mit kurzen Prüfzyklen und planbarem 24/7 Betrieb.
  • Prüfanlagen mit mehreren Prüfköpfen und komplexer Achskoordination.
  • Bahntechnik-Projekte mit Audit- und Dokumentationsanforderungen.
  • Heterogene Steuerungslandschaften (Siemens & CODESYS) mit robustem Datenfluss.
Hinweis: Datenformate, Protokolltiefe und Abnahmeumfang werden projektspezifisch definiert – passend zu QS/IT-Prozess und Anlagenumfeld.

Nächster Schritt: Kurz Problem skizzieren – wir liefern eine technische Ersteinschätzung

Ob Vollwellenprüfung, Varianten-Handling oder Traceability: Wenn Sie uns in 2–3 Sätzen die Ausgangslage nennen, geben wir eine klare Einschätzung zu Machbarkeit, Risiken und sinnvollen nächsten Schritten – projektspezifisch, ohne unnötige Verkaufsfloskeln.

Risiko-Check: Wo entstehen Stillstands- oder Abnahmerisiken (Motion, Zustände, Datenkette)?

Architektur-Optionen: Siemens/CODESYS, Schnittstellen und Übergabeformate passend zu Ihrem Umfeld.

Planbarkeit: Nächster sinnvoller Schritt – inkl. Test-/Abnahmefokus (projektspezifisch).